Über Schreibziele

Über Schreibziele

Neues Jahr – neue Ziele. So läuft das doch immer. Wir nehmen den Schwung und die Motivation ins neue Jahr mit und lassen uns dabei von allen möglichen Zielen, Wünschen und Vorsätzen mitreißen. Und dann verlieren wir sie teilweise wieder auf dem Weg. 

Wie machen wir das dieses Jahr also besser?

Ich habe letztens einen interessanten Punkt gelesen(1): Wenn wir uns Ziele setzen, dann ist das ein Versprechen an uns selbst, diese einzuhalten. Überlegen wir da einmal kurz, was passiert, wenn jemand anders uns etwas verspricht, das aber ganz oft nicht einhält. Wir hören irgendwann auf, der Person zu glauben und nehmen sie weniger ernst. Wenn wir also immer wieder unsere eigenen Versprechen uns selbst gegenüber nicht einhalten, beginnen wir irgendwann, uns unsere eigenen Ziele nicht mehr abzukaufen. Wir verlieren Vertrauen in uns selbst. 

Dann habe ich auch über das Gesetz der Anziehung gelesen(2). Energien, die wir aussenden, kommen zu uns zurück, manchmal mehrfach. (Stark verkürzt)

Was nehmen wir daraus mit? 

Wenn wir selbst immer wieder unsere eigenen Ziele nicht einhalten, verschieben oder ganz aufgeben, verlieren wir Vertrauen in uns selbst. Hinzu kommt Stress, Unmut, generell nicht die angenehmsten Gefühle, vor allem nicht, wenn wir sie uns selbst gegenüber spüren. Wir strahlen Stress aus, ziehen also noch mehr Stress an. Wir glauben uns selbst nicht, dass wir etwas schaffen können, also beginnen andere, uns auch nicht mehr zu glauben. Eine Spirale aus negativen Erfahrungen beginnt. 

Ob diese Punkte euch irgendwo ansprechen oder nicht, ist erst einmal gar nicht so wichtig. Beim Ausprobieren werdet ihr merken, dass da etwas dran ist. So geht es mir zumindest gerade. 

Wie schaffen wir es nun, unsere Ziele einzuhalten?

Es ist hier wichtig, Ziele zu setzen, die wir einhalten können. Natürlich kann man sich auch herausfordernde Ziele setzen, aber sie sollten realistisch sein. 

Wenn wir die Punkte von oben dazu noch einmal aufgreifen, dann möchten wir Ziele setzen, die wir abschließen können, einfach um uns selbst zu beweisen, dass wir das schaffen. Dabei sollten sie natürlich nicht zu einfach sein, sonst haben sie kaum einen Effekt. Durch das Erreichen der Ziele wächst unser Selbstvertrauen wieder an und wir können unsere nächsten Aufgaben vielleicht schon wieder etwas höher ansetzen. Durch das gute Gefühl der erledigten Ziele, strahlen wir für uns selbst und andere gleichzeitig einen viel besseren Vibe aus. Diese Energie kommt wieder zu uns zurück und vervielfacht sich. Nun stehen wir am Ende mit einem super Gefühl, erreichten Zielen und Selbstvertrauen da. Wer kann uns jetzt noch aufhalten? 

Bei mir stehen aktuell keine konkreten Schreibziele auf dem Plan. Ich habe mich zu einem generellen „regelmäßiger schreiben“ hinreißen lassen. Aber das ist ungenau genug, dass ich daran nichts messen und nicht in ein „ich muss noch…“ verfallen kann. Ich möchte mir das Jahr über vielleicht hier und da mal eine Kleinigkeit vornehmen, was das Schreiben betrifft, aber ein konkretes Ziel für das ganze Jahr lasse ich dieses Mal ausfallen. Außerhalb meiner Schreibprojekte habe ich einige andere Dinge vor, denen ich zuerst die Aufmerksamkeit schenken möchte. Ich arbeite also konkret an dem Punkt „Selbstvertrauen gewinnen“, indem ich mir Ziele gesetzt habe, die ich über das Jahr auch schaffen kann. 

~

Kommt ihr mit auf eine Reise positiver Erfahrungen? 


(1) Scherer, Hermann: Fokus!
(2) Keith, Stephanie: Manifestation

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