Tipps für den Schreibstil

Tipps für den Schreibstil

Was ist eigentlicher dieser Schreibstil und wie kann ich ihn verbessern? 

Dein Schreibstil ist deine Stimme. Es ist die Weise, wie du erzählst, wie du eine Geschichte zu Papier bringst. Einfach ganz persönlich deins. Wir alle haben einen Stil und für jede*n ist er unterschiedlich. Manchmal sogar richtig unverkennlich. Du beginnst zu lesen und weißt sofort, wer es geschrieben hat. Genau so, wie du eine Person an der Stimme erkennst, wenn sie irgendwo anfängt, mit dir zu reden. 

Der persönliche Schreibstil setzt sich aus verschiedenen Punkten zusammen, u.a.: 

  • deine Wortwahl,
  • die Länge deiner Sätze, 
  • deine Satzstruktur,
  • die Anzahl Worte / Länge der Absätze oder Kapitel,
  • die Tiefe deiner Beschreibungen.

Kein Stil ist besser oder schlechter als ein anderer. Klar, es kann durchaus sein, dass ein Stil besser zu diesem oder jenem Genre passt, aber selbst das ist eigentlich Geschmackssache. 

Was gewöhnlich bei deinem Schreibstil zu beachten ist, sind: 

Verständlichkeit: Wenn niemand versteht, was du ausdrücken möchtest, dann wird es vielleicht doch Zeit, nochmal den Stil zu überdenken.

Kurz und knapp: Wir haben alle schon einmal von „So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig“ gehört. Nicht alles braucht eine Seite Erklärung dazu. 

Aktive Formulierungen: „Sie wurde von ihm angesprochen.“ → „Er sprach sie an.“

Variation: Wenn du jeden Satz gleich lang schreibst, dann wird es sehr schnell monoton und das Lesen macht deutlich weniger Spaß. Nutze auch verschiedene Wörter. Immer wieder dieselben Metaphern werden Lesende irgendwann augenrollend hinterlassen. 

Wie kannst du also deinen Schreibstil verbessern?

Dein Schreibstil ist also von allem beeinflusst. Von deinem Wortschatz, deiner Wahrnehmung, deinen Gefühlen, deinen Ansichten und deiner Art, diese auszudrücken. Dein Stil ist demnach mit dir verbunden, auf einer sehr persönlichen Art. 

Wie kannst du an deiner eigenen Ausdrucksweise also etwas verändern? Du kannst: 

  • deinen Wortschatz erweitern, zum Beispiel durch viel lesen. 
  • neue Ausdrücke finden.
  • Grammatik und Rechtschreibung erneut lernen. 
  • mit deiner Wortwahl, Satzlängen und -strukturen spielen.
  • deine Texte gezielt auf den Stil überprüfen und überarbeiten, um dabei aus früheren Formulierungen zu lernen. 

Dein Schreibstil wird nie allen gefallen. Das muss er auch gar nicht. Es ist eben deine Ausdrucksweise, deine Art, die Geschichte zu erzählen. Es gibt wahrscheinlich nichts, wo absolut alle einer Meinung drüber sind. Wir lernen nie aus und können uns nur durch Übung verbessern. Hab also Mut und starte in deine Geschichte.  

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