SEO-Crashkurs #2: Struktur, Lesbarkeit und Links

SEO-Crashkurs #2: Struktur, Lesbarkeit und Links

Im ersten Teil unseres SEO-Crashkurses haben wir uns mit Keywords beschäftigt und damit, warum diese bei der Optimierung für Suchmaschinen relevant sind.

Heute gucken wir uns an, wie du deinen Artikel aufbauen kannst, damit Google & Co. voll darauf abfahren und deine Lesenden nicht sofort wieder wegklicken.

Struktur

Die besten Artikel sind übersichtlich – das finden nicht nur Leser*innen, sondern auch Suchmaschinen.

Ein Inhaltsverzeichnis ist gerade bei längeren Fachartikeln definitiv ein Vorteil. Bei manchen Anbietern kannst du ein Inhaltsverzeichnis automatisch generieren lassen (z. B. bei WordPress mit einem Plug-in für Inhaltsverzeichnisse). 

Außerdem liest sich dein Artikel leichter, wenn du Zwischenüberschriften in verschiedenen Größen (H2, H3, H4 usw.) verwendest und die Absätze kurz hältst. 

Denn gerade am Bildschirm sind lange Fließtextabsätze eine enorme Herausforderung zu lesen (bei Büchern auf Papier ist das anders). Und nicht jede*r Lesende macht das mit. 

Viele brechen dann ab und suchen sich einen anderen Artikel zu diesem Thema. 

Oder sie speichern dich in den Favoriten „für später“. Und glaub mir, da willst du nicht landen. Das bedeutet für die meisten Blogartikel nämlich den Tod. Denn „später“ wird niemals kommen … 

Lesbarkeit

Doch nicht nur die Struktur trägt dazu bei, dass die Leute deinen Artikel gerne lesen, sondern auch, wie du ihn sprachlich gestaltest. 

Vergiss beim Schreiben niemals, wer deine Zielgruppe ist. 

Richtest du deinen Artikel zum Beispiel an Laien, musst du sicherstellen, dass diese deinen Text auch möglichst problemlos verstehen und er nicht völlig mit Fachbegriffen überfrachtet ist, die deine Lesenden erst mal googeln müssten. 

Denn meistens machen sie das nicht. Sondern springen auch in diesem Fall ab oder verbannen dich in ihre “Für später”-Favoriten.

Warum ist das wichtig für Suchmaschinen? Weil Google & Co. überprüfen, ob die Leute sich lange auf deiner Website aufhalten oder gleich wieder woanders hin flüchten. Man spricht hierbei auch von der Verweildauer und der Absprungrate. 

Stellt Google also fest, dass jemand ziemlich viel Zeit auf deinem Blog verbringt, geht es davon aus, dass deine Inhalte hilfreich sind – und das wirkt sich positiv auf dein Ranking aus.

Externe und interne Links

Blogartikel bieten die schöne Möglichkeit, Inhalte auf unserer eigenen Website (intern) oder anderen Blogs/Websites (extern) zu verlinken. 

Und Google liebt das. 

Vor allem, wenn die Links auf hochwertige Inhalte führen, die deinen Lesenden zusätzliche Informationen geben, die in deinem Artikel nicht abgedeckt sind. 

Für Google spielt in diesem Zusammenhang vor allem das gute Nutzererlebnis eine Rolle und nicht nur die Verweildauer auf deiner eigenen Seite. Deshalb kann es sich durchaus positiv auf dein Ranking auswirken, wenn du andere Websites verlinkst, die deine Lesenden auf ihrer Suche nach Antworten weiterbringen.

Schaffe ein angenehmes Leseerlebnis

Dieser Satz könnte fast aus deinem Werbespot stammen, trifft aber die Sache voll ins Herz: Wenn die Leute deinen Artikel als angenehm und verständlich empfinden, bleiben sie länger auf deiner Seite und lesen deinen Blogartikel bestenfalls auch zu Ende. 

Und wenn die Google-Nutzer*innen deinen Artikel mögen, dann tut das meistens auch Google selbst.

Ein Gedanke zu „SEO-Crashkurs #2: Struktur, Lesbarkeit und Links

  1. Sei herzlich gegrüßt Mim 🙂

    Ich Danke dir von Herzen für deine wertvollen Tipps zum Thema SEO Optimierung. Leicht und verständlich geschrieben. Danke dafür. Das mit der Verweildauer war mir nocvh gar nicht so bewusst, doch macht Sinn. Wie bist du dfen an diese Informationen gekommen?

    Alles Liebe

    Holger

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