Immer weiter schreiben
Der Schreibmonat hat begonnen und beinahe eine ganze Woche ist schon vorbei. Die Wörter beginnen, sich zu größeren Zahlen zusammen zu finden. Die ersten Szenen und Kapitel sehen das Licht der Welt. Oder?
Natürlich läuft es nicht immer genau so, wie man es sich erhofft. Mal möchte sich absolut jeder Termin der Weltgeschichte in den November drängen, mal hakt es an der Energie. Manchmal haben andere Dinge eben Priorität. Und manchmal möchte man unbedingt, aber es will nicht so recht.
Das bedeutet aber bei weitem nicht, dass der Schreibmonat verloren ist. Es heißt nicht, dass unser Ziel nicht zu erreichen wäre. Es sind noch einige Wochen übrig und in denen kann einiges passieren. Und zwar auch Gutes. Es kann sein, dass sich unverhofft ein Zeitfenster öffnet. Vielleicht lassen sich manche Dinge schneller aus dem Weg räumen. Vielleicht springt die zündende Idee einen an und alles andere wird zur Nebensache. Nichts ist verloren.
Es stellt sich immer die Frage: Was hat dich dazu veranlasst, dir für diesen Monat ein Ziel zu setzen?
Klar, wir setzen uns ein Ziel, weil wir schreiben wollen. Aber warum tun wir das? Was bringt uns dazu? Was hält uns daran fest?
Ist es, weil wir Geschichten erzählen möchten? Weil wir Geschichten in uns haben, die unbedingt aus uns heraus möchten? Die erzählt werden müssen? Oder ist es vielleicht das Buch, das wir als Kind gelesen haben, welches uns zum Schreiben inspiriert hat? Vielleicht ist es auch die Vorstellung, irgendwann unsere eigenen Bücher in der Hand zu halten, die uns weiter machen lässt? Oder alles davon?
Was auch immer unser individueller Grund ist, weshalb wir mit dem Schreiben angefangen haben, es wird genau dieser sein, der uns weiter schreiben lässt.
Wir sollten uns diesen Grund immer vor Augen halten, vielleicht auf einen Zettel schreiben und neben den Monitor hängen, damit wir immer wieder daran erinnert werden.
Weiter schreiben
Es ist nicht immer möglich, eine tägliche Routine einzuführen. Manchmal sind unsere Tage einfach voll und das müssen wir so akzeptieren. Aber da gibt es vielleicht die Möglichkeit, sich an dem ein oder anderen Tag ein Zeitfenster fürs Schreiben freizuhalten.
Wenn es aber geht, dann können wir jeden Tag ein wenig Zeit frei lassen, damit wir schreiben können.
Das klingt natürlich jetzt so einfach daher gesagt. Einfach ist es dabei nicht wirklich. Das Schlüsselwort wäre hier wohl: Prioritäten. Diese müssen wir setzen, damit wir uns überhaupt dafür hinsetzen. Wenn Schreiben diesen Monat ganz oben steht, dann wird es sicherlich einfacher, da etwas Zeit für zu finden. Wenn es unten steht, kommt alles andere zuerst dran. Schreiben geht dann nur, wenn noch ein Moment übrig bleibt.
Diesen Monat, und vielleicht auch darüber hinaus, möchten wir allerdings gerne ein Ziel erreichen. Schreiben muss also ein wenig in der Liste nach oben rutschen.
Immer weiter schreiben
Wir sollten uns nicht aufhalten lassen und die Geschichten zu Papier bringen, die unbedingt aus unserem Kopf möchten. Die Wörter sollen fließen und die Tasten qualmen. Nicht zu sehr natürlich, die brauchen wir auch später noch! Aber ich meine das so: Lasst euch nicht aufhalten. Auch nicht von mir. Geht zurück an euer Dokument und macht weiter. Und immer weiter.
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Wenn ihr nicht ganz alleine immer weiter schreiben möchtet, schaut doch gerne auf Gemeinsam schreiben vorbei. Bei unserem Schreibmonat kann man jederzeit noch einsteigen.